EIN WERTVOLLES ANDENKEN. EIN STARKES STÜCK TIROL.

 

In der Tiroler Lebenswelt spielt Schnaps eine große Rolle. Bei Festen ist er ein wichtiger Bestandteil des Ablaufes. Das Anstoßen erfüllt einen Zweck. Man soll dem Gegenüber in die Augen sehen und ein ehrliches G`sundheit aussprechen. 

Nicht selten wird aus dem "Sie" ein "Du" und Freundschaften finden einen Startpunkt. 

Wer schon einmal ein Platzkonzert oder ein Zeltfest besucht hat, der weiß, wie die Marketenderin vor dem Weiterreichen des Stamperls an den Nächsten mit einem beherzten Wischer mit dem Schnapstuch für Sauberkeit und Hygiene sorgt. Das hat Charm. Da ist kein Plastik, da ist kein Wegwerfen, das ist schon ewig so, das wird so gemacht.

Es gab Zeiten, da lag das Schnapstuch im Wirtshaus am Tisch neben der Flasche Schnaps und 2 oder 4 Gläsern.

Zum Trinkspruch "G´sundheit" passt auch der Holunder. Er ist eine bekannte Naturapotheke und speziell im Alpenraum sehr geschätzt. Früher, als statt Überfluss noch Mangel und Wertschätzung für die Kleinigkeiten gegolten hat, war er ein Genussmittel und eine Belohnung gleichermaßen. Bauern waren (und sind) stolz auf Ihre Holunderstauden. Man wird kaum einen Bauernhof in Tirol finden, wo im Umkreis keine Holunderstaude schützend steht. 

Holunder gehört zu Tirol, genauso wie der Schnaps und unsere Traditionen.

Warum ein Altholzbrett? 

Tirol lebt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Zwischen Inntal mit seiner Industrie und der Autobahn die unser Land durchzieht, und den Seitentälern wo vielerorts noch regional gelebt und gewirtschaftet wird. Das Altholzbrett steht für die Wurzeln und das Beständige, wo trotz Kapitalismus und Schnelllebigkeit das Alte geschätzt wird. Nicht aus Nostalgie oder Rückständigkeit, sondern aus Respekt davor.

EIN SCHNAPS, DIE HOLUNDERBEERE, DAS SCHNAPSTUCH, DAS ALTHOLZBRETT, DIE GLÄSER.

TIROL ZUM MITNEHMEN.